Wilder Blut-Sturz von Rad-Star: Mit 20 Stichen genäht

Schockmoment bei der 19. Etappe der Tour de France. Profi Einer Rubio krachte mit dem Gesicht gegen ein Begleitfahrzeug, musste genäht werden.

Der kolumbianische Radprofi Einer Rubio hat das leichtsinnige Verhalten einiger der mehreren Hunderttausend Fans am Anstieg nach Alpe d’Huez mit Gesichtsverletzungen und dem Aus bei der Tour de France bezahlt.

Der 28-Jährige vom Team Movistar prallte ungebremst mit dem Kopf in beziehungsweise durch die Heckscheibe eines Begleitfahrzeugs des UAE-Teams des Gesamtführenden Tadej Pogacar, das direkt vor ihm in den Fanmassen stecken geblieben war.

Rubio ging zu Boden und blutete stark. Der Giro-Etappensieger von 2023 musste das Rennen aufgeben. Rubio war zunächst im medizinischen Versorgungstruck der Tour de France behandelt und dann ins Krankenhaus von Grenoble gebracht worden. Dort sollen Röntgenuntersuchungen schlimmere Verletzungen ausschließen. Rubio hatte zuvor mit 20 Stichen genäht werden müssen.

Rund eine halbe Million Fans hatten den Schlussanstieg der 19. Tour-Etappe an der Strecke verfolgt. Mit Gittern abgesperrt waren nur die letzten Kilometer. Pogacar hatte die Etappe mit einer beeindruckenden Rekordzeit auf den 21 Kehren der Hölle gewonnen.

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