
In Köln sind in der Nacht auf Dienstag vier Menschen durch Schüsse verletzt worden. Die Hintergründe der Bluttat sind derzeit noch völlig unklar.
Erneut sorgen Schüsse in Köln für Aufregung: Am Montag gegen 22 Uhr eskalierte laut BILD im Stadtteil Mülheim ein Streit zwischen mehreren Personen. Dabei wurde mit scharfer Munition geschossen. Vier Menschen erlitten Verletzungen, mindestens einer von ihnen wurde schwer getroffen.
Tatort abgesperrt
Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot zur Berliner Straße aus und sperrte den Bereich rund um den Tatort weiträumig ab. Kriminalisten sicherten in der Nacht Spuren und befragten Zeugen. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst in Spitäler gebracht, heißt es in dem Bericht.
Viele Fragen sind auch am Dienstag noch offen. So ist derzeit unklar, was den Streit ausgelöst hat und ob die Tat im familiären Umfeld oder im Clan-Milieu passiert ist. Ebenso gibt es bisher keine gesicherten Informationen dazu, ob der oder die Schützen bereits ausgeforscht wurden. In ihrer Mitteilung aus der Nacht sprach die Kölner Polizei nicht von einer Gefahr für die Bevölkerung.
Patronenhülsen sichergestellt
Bereits wenige Tage zuvor war es in Köln zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Am Freitagabend fielen im Stadtteil Vingst Schüsse auf einen E-Scooter-Fahrer. Der Mann blieb vermutlich unverletzt und flüchtete.
Auch der Schütze sowie ein Komplize konnten entkommen. Vor einem Kiosk stellten Ermittler mehrere Patronenhülsen sicher. Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln dort wegen des Verdachts auf versuchte Tötung. Auch in diesem Fall sind die Hintergründe bisher ungeklärt.