
Es ist der nächste Rücktritt bei den NEOS! Philipp Pointner tritt aus der Partei aus und verzichtet auf sein Mandat in Graz.
Das NEOS-Beben geht in die nächste Runde: Nach der “Dengler-Affäre”, darauffolgende Vorwürfe gegen Frontfrau Beate Meinl-Reisinger und dem Routil-Rücktritt nahm nun der nächste prominente Pinke den Hut. Die Rede ist vom Grazer NEOS-Chef Philipp Pointner.
Er wird nicht nur auf sein Gemeinderatsmandat verzichten, sondern ist laut einem Bericht der “Krone” bereits am 2. Juli aus der Partei ausgetreten. Gegenüber der Zeitung bestätigte Pointner seinen Rückzug.
Pointner auf Tauchstation
Zu seinen Beweggründen hingegen schweigt der im Brotberuf als Dirigent tätige 56-Jährige eisern. Dem Bericht zufolge wolle sich Pointner wieder der Musik widmen. Zuvor soll er bereits auf Tauchstation gegangen sein.
Demnach hätten die pinken Steirer seit Wochen keinen Kontakt mehr zu dem 56-Jährigen gehabt. Auf Anrufe sei nicht reagiert worden, bei Sitzungen habe er gefehlt. Vielleicht war auch ein wenig Frust dabei, denn die Wahlziele hatte man bei der Graz-Wahl nicht erreicht – man verlor sogar 0,5 Prozentpunkte.
Pascuttini erbt Mandat
Von dem Rücktritt Pointners profitiert nun der Neo-NEOS-Mann Alexis Pascuttini. Er erbt das frei werdende Mandat. Pascuttini war zuvor in der FPÖ und beim KFG beheimatet. Über seinen Eintritt bei den NEOS waren nicht alle Pinken begeistert. Die Führung der Grazer NEOS könnte jetzt Verena Garber übernehmen.