Walchwil ZG – Mann stirbt nach Sturz in Güllengrube

Auf einem grünen Feld stehen zwei Rega-Hubschrauber, während ein Rettungswagen im Hintergrund zu sehen ist. Die Szene wirkt ruhig und sonnig.
Mehrere Rega-Helikopter waren im Einsatz (Bildquelle: Polizei Zug)

Bei einem tragischen Arbeitsunfall auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Walchwil ist am Donnerstagvormittag, 25. Juni 2026, ein 69-jähriger Mann ums Leben gekommen. Vier weitere Personen wurden bei einem Rettungsversuch durch Gase aus der Güllengrube erheblich verletzt.

Der Arbeitsunfall ereignete sich am Donnerstagvormittag (25. Juni 2026), kurz vor 09:30 Uhr, auf einem Landwirtschaftsbetrieb beim Hinterberg in der Gemeinde Walchwil. Ein 69-jähriger Mann führte Arbeiten an einer Güllengrube aus, als er aus noch nicht bekannten Gründen in diese stürzte.

Zwei Männer im Alter von 24 und 53 Jahren eilten dem Verunfallten zu Hilfe. Dabei atmeten sie Gase ein und erlitten dadurch erhebliche Verletzungen. Ebenfalls erheblich verletzt wurden zwei weitere Männer im Alter von 21 und 37 Jahren, die auch helfen wollten. Nach der medizinischen Erstversorgung wurden drei der Verletzten mit je einem Rettungshelikopter der Rega in verschiedene Spitäler geflogen. Eine weitere Person wurde durch den Rettungsdienst Zug ins Spital eingeliefert.

Der 69-jährige Mann, der zuvor in die Güllengrube gestürzt war, wurde durch mehrere Atemschutztrupps der Feuerwehr Walchwil geborgen. Dabei wurden sie von Angehörigen der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) unterstützt. Trotz der sofort eingeleiteten medizinischen Versorgung verstarb der Mann noch auf der Unfallstelle.

Für die Betreuung der am Unfallort anwesenden Personen wurde das Care-Team des Kantons Zug aufgeboten.

Zwei rot-weiße Rettungshubschrauber stehen auf einer grünen Wiese. Im Hintergrund sind Notfallfahrzeuge und ein Bauernhaus sichtbar.
Mehrere Einsatzkräfte waren vor Ort (Bildquelle: Polizei Zug)

Die genaue Unfallursache ist Gegenstand weiterer Untersuchungen.

Im Einsatz standen gesamthaft rund 50 Angehörige der Feuerwehr Walchwil sowie der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ), Mitarbeitende des Feuerwehrinspektorats, der Rettungsdienst Zug mit einem Rettungswagen, dem Notarzt sowie einem Einsatzleiter, drei Rettungshelikopter der Rega, Mitarbeitende der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) und mehrere Einsatzkräfte der Zuger Polizei.

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