150-Meter-Absturz: Vermisster Bergsteiger schwer verletzt gefunden
Ein vermisster deutscher Bergsteiger ist im Lechtal schwer verletzt nach einem mutmaßlichen Absturz aus rund 150 Metern Höhe gefunden und per Hubschrauber in eine Klinik geflogen worden.
Im Bereich des Gumpensattels im Lechtal (Tirol) ist ein deutscher Bergsteiger nach einem mutmaßlichen schweren Absturz aus rund 150 Metern Höhe schwer verletzt aufgefunden worden. Das berichtet die ARA Flugrettung – Station Reutte RK-2 am Mittwoch.
Suche nach vermissten Wanderer
Der Mann galt seit dem Vortag als vermisst. Eine Suchaktion der Bergrettung musste in der Nacht aufgrund schlechter Wetterbedingungen zunächst abgebrochen werden. Am Mittwochvormittag wurde die Suche wieder aufgenommen, nachdem der Rettungshubschrauber RK-2 Bergretter in das hochalpine Gelände geflogen hatte.
Wie durch ein Wunder: Mann schwer verletzt gefunden
Kurz darauf wurde der Vermisste auf rund 2.200 Metern Seehöhe entdeckt. Er war nach ersten Erkenntnissen über steiles, felsdurchsetztes Gelände abgestürzt und hatte dabei schwere Verletzungen sowie starke Unterkühlung erlitten. Der Patient wurde noch vor Ort notfallmedizinisch versorgt und anschließend per Hubschrauber in die Klinik nach Murnau geflogen. Im Einsatz standen die Bergrettung Elbigenalp sowie die Crew des RK-2, die von einer besonders herausfordernden Rettungsaktion berichteten. Für die ARA-Crew des RK-2 steht fest: „Es muss Schutzengel geben, anders ist es nicht erklärbar, dass man mit solchen Verletzungen eine Nacht bei diesen Temperaturen und Schneefall im Freien überlebt“.