Rätsel um Kneissl! Ex-Ministerin beendet Telegram-Kanal

Karin Kneissl hat überraschend das Ende ihres Telegram-Kanals angekündigt. Die Ex-Außenministerin nennt dafür mehrere Gründe.

Als Karin Kneissl nach Petruschowo übersiedelte, schwärmte sie noch von ihrem neuen Zuhause. Gegenüber der russischen Nachrichtenagentur “TASS” erklärte die ehemalige Außenministerin, sie verbringe ihre Zeit dort lieber als auf den Malediven oder den Seychellen. “Hier ist es besser”, sagte sie damals.

Mittlerweile hat sich ihr Blick auf das Leben in Russland offenbar verändert. In einem Gespräch mit einem russischen Newsportal schilderte die 61-Jährige, dass sie sich trotz ihres Umzugs noch immer als Fremde fühle. “Leider halten mich viele Leute für einen wandelnden Geldautomaten. Damit muss ich auch klarkommen”, sagte Kneissl.

Außerdem berichtete sie, sie beobachte immer wieder, wie Mütter Hochprozentiges einkaufen würden, statt für ihre kleinen Kinder Essen zu kochen. Die russische Staatsbürgerschaft komme für sie jedenfalls nicht infrage.

Telegram-Aus sorgt für neue Fragen

Später machte Kneissl auch ihrem Ärger über das anhaltende Interesse aus Österreich Luft. Das “kleine Österreich” verliere ihr Leben offenbar nie aus den Augen, schrieb sie. Deshalb werde sie auch nichts Näheres über die vier Schafe verraten, die sie inzwischen aufgenommen habe – um keine neuen Schlagzeilen zu produzieren.

Kurz darauf folgte die nächste überraschende Mitteilung, über die die “Krone” nun berichtet. “Aus verschiedenen Gründen habe ich beschlossen, meinen Telegram-Kanal heute Abend zu beenden”, erklärte die Ex-Ministerin. Die Begründung blieb dabei widersprüchlich: Einerseits schrieb sie, sie arbeite “pausenlos”, zugleich erklärte sie, ihre Freizeit lieber mit Büchern und der Pflege ihres kleinen Bauernhofs verbringen zu wollen. Ihre Abschiedsbotschaft schloss sie mit den Worten: “Mit herzlichen Grüßen an diejenigen mit Herz, Kopf und Rückgrat, Karin Kneissl.”

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