Ausländerkriminalität: Leser watschen Schweige-ORF ab

21 Morde, 471 Vergewaltigungen, neue Zahlen zur Ausländerkriminalität erschrecken – der ORF berichtete aber über einen Ameisen-Koch. Die Reaktionen.

Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ an Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) brachte schockierende Zahlen ans Licht: 164.573 fremde Tatverdächtige, 21 Morde durch Nichtösterreicher, 471 Vergewaltigungen, 1.468 Fälle schwerer Körperverletzung sowie ein neuer Höchststand bei tatverdächtigen Asylwerbern im Vorjahr.

Dem ORF waren diese Zahlen kein Wort wert – stattdessen gab es einen ausführlichen Bericht über einen Sternekoch in Südkorea, dem eine Gefängnisstrafe drohen soll, weil er Ameisen serviert habe. Tausende Leser rechnen mit dem ORF ab.

Besorgniserregende Zahlen zu Ausländerkriminalität

Es sind Zahlen, die es in sich haben: 2025 wurden exakt 164.573 fremde Tatverdächtige registriert, die meisten davon wegen Diebstahl (23.870) und Körperverletzung (17.902). Bei Suchtdelikten waren es genau 6.700 Verdächtige aus dem Ausland. Das ist ein Anstieg von 7.515 im Vergleich zum Jahr 2024. Besorgniserregend: Auch bei den tatverdächtigen Asylwerbern gab es ein Plus von 471 Fällen auf 11.896.

Die Polizei verzeichnete 2025 insgesamt 21 Morde durch ausländische Staatsbürger. Das waren um drei mehr als noch im Jahr 2024. Einer dieser Morde ging auf das Konto eines Asylwerbers.

471 Vergewaltigungen durch “Fremde” im Jahr

Besonders dramatisch: Es gab 471 Vergewaltigungen durch sogenannte “Fremde”. In 58 Fällen waren Asylwerber die Tatverdächtigen (plus vier Prozent gegenüber 2024). Bei insgesamt 1.468 Fällen von schwerer Körperverletzung durch Ausländer entfiel genau jeder zehnte (146) auf Asylwerber. Zudem gab es 112 Fälle schwerer sexueller Nötigung Unmündiger durch Nicht-Österreicher. In 19 Fällen waren Asylwerber die Tatverdächtigen.

Nicht weniger schlimm: Die Zahl jener Fremden, die wegen terroristischer Vereinigung ins Visier der Behörden gerieten, stieg von 83 im Jahr 2024 auf 117. Das ist ein Plus von satten 41 Prozent.

ORF schweigt – Ameisen-Koch ist wichtiger

Dass die seitens des Innenministerium ausführliche beantwortete parlamentarische Anfrage der FPÖ im ORF keinen Platz in der Berichterstattung vorfand, erschreckt FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker. Besonders bezeichnend sei aus seiner Sicht die Themenauswahl des ORF am selben Tag gewesen:

“Während die Rekordzahlen bei der Ausländerkriminalität den Redaktionen offenbar keine Meldung wert waren, wurde ausführlich über einen Sternekoch in Südkorea berichtet, dem eine Gefängnisstrafe drohen soll, weil er Ameisen serviert habe. Diese Prioritätensetzung ist an Absurdität kaum mehr zu überbieten. Offenbar hält der ORF derartige Kuriositäten für wichtiger als die Sicherheitslage im eigenen Land.” Das Resümee Hafeneckers zum Schweige-ORF:

“Beitragszahler zahlen Schweigegeld”

Hunderte Leser reagierten unter den Beiträgen von “Heute” zu den neuen Zahlen zur Ausländerkriminialität und der Nicht-Berichterstattung des ORF. Mit Kritik spart der Großteil der interagierenden User nicht. “Zahlen wir Beitragszahler quasi Schweigeld …”, resümiert ein Leser seine Sicht der Dinge.

“Und dafür muss man zahlen?! Eine Frechheit sondergleichen …” oder “Der ORF ist es nicht wert. Der Sender kann nicht mehr”, sind nur zwei einer Vielzahl an Kommentaren, die beim Rundfunksender nur noch schwarz sehen.

Auch Kritik an möglicher politischer Einflussnahme an Beitragsinhalten des ORF ebbt bei den Lesern nicht ab. “Unsere Politik vertuscht alles”, mutmaßt ein User. “Unabhängiger ORF”, meint ein sarkastischer Leser und fügte seinem Kommentar ein Tränen lachendes Emoji hinzu.

“So kann es nicht weitergehen”

Viele Leser sehen aber nicht nur beim Österreichischen Rundfunk schwarz. Vor allem die sicherheitspolitische Lage besorgt einige Facebook- und Instagramnutzer. “Ich glaube es ist zu spät … dieses Ruder kann man nicht mehr rumreißen. Die armen Kinder …”, sieht ein Leser düstere Zeiten für den heimischen Nachwuchs voraus. “So kann es nicht weitergehen”, kommentiert ein anderer Leser. “Österreich und Europa gehen unter. Man kann nur noch wegziehen”, resümiert ein anderer Nutzer.

Ein weiterer User versteht schlichtweg nicht, wieso die parlamentarische Anfrage an das Innenministerium keinen Platz in der ORF-Berichterstattung bekam: “Was ist nur los? Wieso kann man das nicht ehrlich offenlegen???”

“Kriminalität muss konsequent bekämpft werden”

Eine Leserin rührte mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte. Selbst auf der Suche nach Sicherheit und einem friedlichen Leben nach Österreich gezogen, stellt er klar: “Ich arbeite, zahle Steuern und halte mich an die Gesetze – genau wie jeder andere, der Teil dieser Gesellschaft sein möchte. Wer eine Straftat begeht, muss unabhängig von Nationalität oder Religion nach dem Gesetz bestraft werden.”

Gleichzeitig dürfe man aber nicht alle Menschen wegen der Taten Einzelner verurteilen. Sie selbst seiw egen des Tragen ihres Kopftuchs Opfer von Rassismus gewesen: “Respekt und Sicherheit sollten für alle gelten. Kriminalität muss konsequent bekämpft werden, genauso wie Rassismus. Beides gehört zu einer gerechten und sicheren Gesellschaft.”

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