“Wie 2015” – Kickl warnt vor neuem Migranten-Ansturm

Die Bilder aus Ceuta schlagen hohe Wellen. FPÖ-Chef Herbert Kickl erinnert an das Jahr 2015 und fordert: “Wir stoppen das, statt wir schaffen das.”

Seit Donnerstag findet ein regelrechter Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta statt. Zehntausende Migranten haben die marokkanisch-spanische Grenze irregulär überquert, vor Ort sprach man von einem “humanitären und sozialen Notstand”.

Inzwischen hat sich die Lage deutlich entspannt: Nach Angaben der spanischen Regierung sind 53.000 Menschen in ihr Heimatland zurückgekehrt. “Nahezu alle, die in Ceuta angekommen waren, sind inzwischen wieder nach Marokko zurückgekehrt”, erklärte Außenminister José Manuel Albares.

Kickl: “2015 darf sich nicht wiederholen”

Trotz allem zeigt sich FPÖ-Parteiobmann Herbert Kickl alarmiert. Angesichts der Bilder aus Ceuta fordert er ÖVP-Kanzler Christian Stocker und die Bundesregierung dazu auf, einen sofortigen Asylstopp zu verhängen und die Bevölkerung mit einer “Festung Österreich” zu schützen.

“Die spanische EU-Außengrenze wird von illegalen Einwanderern überrannt. Es herrschen Chaos und Kontrollverlust, die an das Katastrophenjahr 2015 erinnern. 2015 darf sich aber keinesfalls wiederholen! Die Bundesregierung muss jetzt sofort handeln und darf nicht abwarten, bis die neuen Völkerwanderer an unserer österreichischen Grenze stehen”, so Kickl.

“Wir stoppen das”

Der FPÖ-Chef erinnert an die Ereignisse von vor elf Jahren: “Im Katastrophenjahr 2015 haben verantwortungslose Systempolitiker mit der naiven Parole ‘Wir schaffen das’ die illegale Masseneinwanderung über Österreich rollen lassen. Die verheerenden Folgen spüren die Menschen bis heute jeden Tag.” Stattdessen müsse es jetzt “Wir stoppen das” heißen, so Kickl.

Wer jetzt nicht handle, mache sich mitschuldig an der weiteren Zerstörung von Sicherheit, Wohlstand und Identität in Österreich. “Von der EU wird seit Jahr und Tag der Schutz der Außengrenze versprochen, aber nie eingehalten. Der Massenansturm in Spanien ist der endgültige Beweis dafür. Wer daher jetzt nicht selbst im Sinne und zum Schutz der eigenen Bevölkerung handelt, ist verantwortungslos”, betont der Freiheitliche.

“Jeder Tag des Zögerns ist ein Verrat”

Abschließend richtet Kickl einen klaren Appell an die Regierung: “Kanzler Stocker und seine Minister müssen ihre realitätsferne ‘Willkommenskultur’ sofort beenden. Es ist ihre Pflicht, die Grenzen zu sichern und Schaden vom eigenen Volk abzuwenden. Jeder Tag des Zögerns ist ein Verrat an den Interessen der österreichischen Bevölkerung, ihrer Sicherheit und ihrer Zukunft!”

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