
Die Euro-Scheine sind in die Jahre gekommen. Die Europäische Zentralbank will sie durch neue ersetzen. Für das Design gibt’s allerhand Ideen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zehn Designentwürfe für eine künftige neue Euro-Banknotenserie vorgestellt und eine öffentliche Online-Abstimmung darüber gestartet.
Promis oder Natur
Zur Auswahl stehen einerseits Motive mit berühmten Persönlichkeiten sowie Szenen aus dem kulturellen Leben. Alternativ sind europäische Naturlandschaften und Ökosysteme, kombiniert mit europäischen Einrichtungen, abgebildet.
Ausgabe der neuen Scheine in den kommenden Jahren
Bis 21. September können Teilnehmer für ihre Lieblingsentwürfe voten. Ende des Jahres soll dann die finale Auswahl des Designs durch den EZB-Rat erfolgen. Danach folgt eine mehrjährige Phase für die technische Ausarbeitung, Tests und die spätere Herstellung sowie Ausgabe der Scheine.
Tierische Idee des Landwirtschaftsministeriums
Jetzt hat sich auch das österreichische Landwirtschaftsministerium – mit leichtem Augenzwinkern und tierischen Vorschlägen – in die Debatte eingebracht. Die Inspiration für ihre Designvorschläge kam aus der Landwirtschaft, ließ das Haus von Minister Norbert Totschnig (ÖVP) auf Instagram wissen. “Sie sichert unsere Lebensmittelversorgung, stärkt die Wirtschaft und erhält wertvolle Kulturlandschaften – in Osterreich und in ganz Europa.”
Hühner, Fisch und eine Kuh
Ginge es nach Totschnig, würden die Fünf-Euro-Note ein Schaf und ein Lamm zieren. Auf dem Zehner wäre ein Schwein zu sehen, auf dem Zwanziger ein springender Fisch. Auch auf den größeren Scheinen würde der Minister gerne tierische Motive sehen. Auf dem 50-Euro-Schein wünscht sich Totschnig drei Hühner, auf dem Hunderter drei Schmetterlinge auf einer Blumenwiese und auf dem Zweihunderter schließlich eine Kuh vor einer Bergkulisse.
Kommen “schweinische Banknoten” wirklich?
Auch wenn die Idee jedenfalls gelungen ist, haben die Scheine aber wohl keine Chance, jemals in Österreichs Bankomaten zu landen …