Polizei im Großeinsatz – Demo in der Wiener City

Am Wiener Stephansplatz kam es am Samstagnachmittag zu einem größeren Polizeieinsatz. Mehrere hundert Menschen nahmen an einer Demonstration teil.

Trotz des Verbots der Identitären-Demonstration musste die Wiener Polizei am Samstagnachmittag am Stephansplatz mit einem Großaufgebot ausrücken. Mehrere hundert Menschen kamen dort zu einer Gegendemonstration zusammen.

Bereits am Freitag hatte die Landespolizeidirektion Wien die Kundgebung “Kritik an der Wiener Migrationspolitik” untersagt. Hintergrund war, dass für Teile der geplanten Route bereits eine andere Versammlung angemeldet worden war – “Heute” berichtete.

Am Samstagnachmittag versammelten sich stattdessen mehrere hundert Personen am Stephansplatz. Das Bündnis “Offensive gegen Rechts” hatte zu der Kundgebung in der Wiener City aufgerufen. Zahlreiche Polizeikräfte sicherten die Versammlung.

Stimmung aufgeheizt

Auf Aufnahmen in den sozialen Medien ist zudem zu sehen, dass die Stimmung zwischenzeitlich aufgeheizt war. Zudem wurden auch pyrotechnische Gegenstände gezündet, wie Videos belegen. Mehrere vermummte Personen standen der Polizei gegenüber.

Auslöser für die kurzzeitigen Tumulte soll laut Aufnahmen eine größere Personengruppe an rechten Gegendemonstranten gewesen sein, die am Rande der Kundgebung erschien. Diese wurden von der Exekutive schließlich abgeschirmt und in Richtung U-Bahn eskortiert.

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