Wer diesen Mann kennt, soll sofort die Polizei rufen

Über Monate hinweg soll der 42-Jährige unzählige Menschen durch Vortäuschen einer Notlage betrogen haben. Jetzt sucht die Polizei weitere Opfer.

Beamten des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt ist es nach umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen und gezielten Schwerpunktmaßnahmen gelungen, einen Tatverdächtigen nach einer über mehrere Monate – mindestens seit April – andauernden Betrugsserie am 16. Juli auf frischer Tat zu betreten und festzunehmen.

Der 41-jährige Kroate steht im Verdacht, seit Mitte April 2026 über 70 Betrugsdelikte durch das Vortäuschen einer Notlage begangen zu haben.

Dabei sprach der Beschuldigte überwiegend Personen in Tiefgaragen und Geschäftslokalen an und gab vor, sich aus seinem Auto ausgesperrt zu haben.

Da sich sein Mobiltelefon, seine Geldbörse sowie seine Ausweisdokumente angeblich im versperrten Fahrzeug befanden und er dringend zu einem Termin nach Salzburg müsse, bat er um Geld für die Zugfahrt und die dortige Unterkunft.

Unter dem Vorwand, den geliehenen Betrag am nächsten Tag zurückzuzahlen oder zu überweisen, brachte er die Geschädigten dazu, ihm Bargeldbeträge zwischen 100 und 600 Euro auszuhändigen. Der bisher bekannte Gesamtschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.

Sitzt in Justizanstalt

Der Beschuldigte wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt eingeliefert.

Da aufgrund der bisherigen Ermittlungen von einer erheblichen Dunkelziffer weiterer bislang nicht angezeigter Straftaten auszugehen ist, hat die Wiener Polizei über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien Fotos des Beschuldigten veröffentlicht.

Mögliche weitere Geschädigte werden ersucht, sich beim Stadtpolizeikommando Landstraße unter der Telefonnummer 01-31310-58252 zu melden.

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