Saugroboter explodiert: Mann (25) in Lebensgefahr

Ein Patient mit Kopfverband und verbundenen Armen liegt beatmet auf einem Krankenbett im Krankenhaus.

Ein Patient mit Kopfverband und verbundenen Armen liegt beatmet auf einem Krankenbett im Krankenhaus.© 7NEWS

Das Gerät sei Ende vergangener Woche in der Küche seines Hauses im Vorort Brabham plötzlich in Flammen aufgegangen, berichtete der Sender Sky News Australia unter Berufung auf die Feuerwehr und die Familie des Mannes am Dienstag. Das Opfer erlitt bei dem Unglück Verbrennungen an 75 Prozent seines Körpers.

Die autonomen Saugroboter, die selbsttätig Böden reinigen, haben vor rund 20 Jahren weltweit die Märkte erobert. Auch in Österreich sind die Smart-Home-Geräte sehr beliebt.

Monatelange Genesungsphase

Der Mann wird nach Angaben seiner Mutter auf einer Spezialstation für Brandverletzungen behandelt und muss sich voraussichtlich noch mehreren chirurgischen Eingriffen unterziehen. “Ihm steht ein unglaublich langer Weg bevor, mit mehreren Operationen, umfangreicher medizinischer Behandlung, Rehabilitation und monatelanger Genesungsphase”, teilte sie mit.

Durch die Explosion hätten der 25-Jährige, seine Verlobte und Mitbewohner zudem ihr Zuhause verloren, schrieb die Mutter weiter. Das Haus ist demnach derzeit unbewohnbar. “Neben dem langen Weg der Genesung stehen sie nun vor der herzzerreißenden Aufgabe, ihr Leben von Grund auf neu aufzubauen.”

War der Akku defekt?

Nach Angaben der Feuerwehr von Westaustralien wurden bei der Explosion Fenster aus dem Haus gerissen und Wände durch das Feuer geschwärzt. Vier Löschfahrzeuge rückten aus und brachten den Brand unter Kontrolle.

Die Brandermittler stuften die Ursache unterdessen als Unfall infolge eines Defekts an dem Saugroboter ein. Das Gerät wurde zur weiteren Untersuchung an die zuständige Behörde übergeben. Nach Angaben der Feuerwehr ist dies die erste gemeldete Explosion eines Saugroboters in dem Bundesstaat. Ob ein Defekt des Lithium-Ionen-Akkus oder ein anderer elektrischer Fehler das Unglück verursacht hat, sollen weitere Untersuchungen klären.

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