Iraker (15) in Wien inhaftiert

“Töte dich” – missbrauchte 14-Jährige schildert Tortur

Missbrauchsfall mitten in Wien: Ein 15-Jähriger soll sich an einer 14-Jährigen vergangen haben, sitzt in U-Haft. Das Opfer schildert schlimme Details.

Der Eingang in den städtischen Bau neben dem Standesamt für den 2. und 10. Wiener Bezirk am Brigittaplatz wirkt unscheinbar. Was sich vor und am 7. Juli in einem der Stiegenhäuser des trostlosen Betonblocks abgespielt haben soll, macht sprachlos.

Ein erst 15-jähriger Iraker soll sich wiederholt an einer 14-Jährigen vergangen haben, wir berichteten. Vor Ort konnten Ermittler sogar Blutspuren sicherstellen, es besteht Vergewaltigungsverdacht.

Nun kommt das erschreckende Ausmaß der mutmaßlich monatelangen (!) Tortur ans Licht: Der Sohn irakischer Flüchtlinge habe laut Schilderungen des psychisch angeschlagenen Mädchens als kurzzeitiger Freund ein Schreckensregime im Stile eines Sittenwächters aufgezogen. Demnach bestimmte er alleine, was sie anziehen und mit wem sie sich treffen dürfte.

Laut “Heute”-Infos drohte er ihr per Chat. “Du H*re. Ich werde dich töten.” Immer wieder sei das Mädchen brutal zu sexuellen Handlungen gezwungen worden.

“Du machst alles, was ich dir sage”, schrie er laut Aktenvermerken, bevor er mit Fäusten auf sie einschlug. Als das Mädchen, das im Krisenzentrum wohnt, nichts mehr von ihm wissen wollte, habe er ihr mit Veröffentlichung von Nacktbildern gedroht, sie trotz Kontaktverbots auf TikTok gestalkt.

Schließlich gelang es ihm sogar, das Mädchen dazu anzustiften, ihr Handy aus dem Fenster zu werfen, damit es nicht als Beweismittel dienen könne. Juristin Melanie Kolar (Kanzlei Rast/Musliu) vertritt das Opfer, wollte sich auf “Heute”-Anfrage nicht zu den laufenden Ermittlungen äußern. Fest steht: Die Rolle der städtischen Kinder- und Jugendhilfe (MA11) – die für das Wohl des Mädchens verantwortlich war – darf jedenfalls hinterfragt werden.

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