Hebertshausen – Kind nach schwerem Busunfall verstorben

Ein Reisebus mit zersplitterter Frontscheibe steht verlassen auf einer Landstraße. Mehrere Personen sind im Hintergrund zu sehen.
Ein schwerer Unfall zwischen einem Linien- und einem Reisebus ereignete sich in Herbertshausen. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Dachau)

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Ampermoching und Ottershausen mit einem toten Kind und mehreren Verletzten.

Am 10.6.2026 ereignete sich gegen 12:30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in Herbertshausen, zwischen Ampermoching und Ottershausen, bei dem zwei Busse beteiligt waren.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Linienbus mit einem entgegenkommenden Reisebus, besetzt mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften zweier Zweiter Klassen der Grundschule Haimhausen, im Kurvenbereich kollidiert.

Ein blauer Reisebus zeigt deutliche Beschädigungen auf der linken Seite, während er neben einem Polizeifahrzeug auf einer Straße steht. Personen in Warnwesten befinden sich in der Umgebung.
Über 30 Menschen, darunter mehrheitlich Kinder, wurden bei dem Unfall verletzt. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Dachau)

Hierbei wurde nach bisherigem Stand ein Kind getötet. Zwei weitere Kinder sowie eine Lehrerin wurden mit schwersten Verletzungen in umliegende Kliniken eingeliefert.

Zwei mittelschwer verletzte Kinder sowie 28 leichtverletzte Personen, darunter die beiden Busfahrer, wurden ebenfalls medizinisch versorgt.

Ein Linienbus mit stark beschädigter Frontscheibe steht in Fahrtrichtung auf einer Landstraße. Ein Feuerwehrauto steht am Straßenrand.
Ein Kind verstarb nach dem Unfall, zwei weitere wurden lebensgefährlich verletzt. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Dachau)

Neben einer Vielzahl von Rettungsfahrzeugen waren auch insgesamt fünf Rettungshubschrauber im Einsatz.

Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch nicht gesichert, die Ermittlungen dauern an. Durch die sachleitende Staatsanwaltschaft München II wurde ein Gutachten zur Klärung der Unfallursache in Auftrag gegeben.

Auf einer grünen Wiese stehen drei Rettungshubschrauber, erkennbar an den Aufschriften 'ADAC'. Im Hintergrund ist ein von Bäumen gesäumter Wald zu sehen.
Fünf Rettungshubschrauber waren im Einsatz. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Dachau)

Für die Unfallbeteiligten sowie deren Angehörige wurde vor Ort eine Betreuungsstelle eingerichtet. Zur Bewältigung der Einsatzlage war ein Großaufgebot von Polizei- und Rettungskräften mehrerer Hilfsorganisationen vor Ort.

Die Unfallstelle ist weiterhin total gesperrt. Während des Nachmittages kam es im Bereich rund um den Ereignisort zu erheblichen Verkehrsstörungen.

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