Grinzens – Brand zerstört Bauernhof

Ein großer Schuppen steht bei Nacht vollständig in Flammen, das Dach ist bereits eingestürzt. Der Vordergrund ist mit Rauch bedeckt.
Rund 300 Feuerwehrleute standen im Großeinsatz. (Bildquelle: Feuerwehr Grinzens)

Am Montag, 29. Juni 2026, kam es in Grinzens zu einem Brand. Ein Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofs wurde nahezu vollständig zerstört.

Am 29.06.2026, gegen 03.10 Uhr, brach im Wirtschaftsgebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens in Grinzens ein Vollbrand aus. Zumindest das Großvieh konnte aus dem Brandobjekt befreit werden.

Ein Gebäude steht nachts in Flammen, wobei das Dach eingestürzt ist. Dichte Rauchwolken steigen auf, während das Feuer hell leuchtet.
Das Großvieh konnte rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. (Bildquelle: Feuerwehr Grinzens)

Bei einer Person besteht der Verdacht einer Rauchgasvergiftung. Diese wurde von Rettungskräften erstversorgt. Die Löscharbeiten sind derzeit noch im Gange. Nachbargebäude sind nicht betroffen. Nach Beendigung der Löscharbeiten wird die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Der Brand wird derzeit von mehreren Feuerwehren der umliegenden Gemeinden bekämpft. Ein 30-jähriger Österreicher, der noch versuchte Tiere aus dem brennenden Wirtschaftsgebäude in Sicherheit zu bringen, wurde zur Untersuchung aufgrund des Verdachtes einer Rauchgasvergiftung in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Neben zwei Polizeistreifen standen 14 Feuerwehren der umliegenden Gemeinden mit 33 Fahrzeugen und ca. 300 Feuerwehrmitglieder und 5 Rettungsfahrzeuge im Einsatz.

Von oben betrachtet ist ein vollständig zerstörtes Gebäude zu sehen, umgeben von Rauch, während die Feuerwehr mit Löschmaßnahmen beschäftigt ist. Zwei Fahrzeuge, darunter eines der Feuerwehr, sind vor Ort.
Das Wirtschaftsgebäude wurde durch den Brand nahezu vollständig zerstört. (Bildquelle: Feuerwehr Grinzens)

Bei der Brandursachenermittlung durch einen Sachverständigen der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung, Beamte des LKA Tirol EB8 und Bezirksbrandermittlern des Bezirkes Innsbruck-Land unter Beiziehung eines Brandmittelspürhundes war aufgrund des fortgeschrittenen Zerstörungsgrades keine beweiskräftige Feststellung der Brandursache möglich.

Weitere Ermittlungsschritte sind erforderlich. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden, das Gebäude wurde jedoch nahezu vollständig zerstört.

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