Blutige Unfallbilanz: Jüngstes Opfer war erst 18

Am Wochenende kamen gleich mehrere Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Am Wochenende kamen gleich mehrere Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben.© Krone-Collage/Stefan Schneider, Zeitungsfoto.at, Shourot Maurice

Am Wochenende haben sich gleich mehrere Verkehrsunfälle in Österreich ereignet. In Kärnten starb ein 22-Jähriger auf der Flucht vor der Polizei. Sein Auto hatte sich überschlagen und zu brennen begonnen. Auch in Tirol kam es zu einem tödlichen Unfall: Ein Motorradfahrer krachte ungebremst in ein Auto. Er starb noch an der Unfallstelle.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wollten Beamte im Gemeindegebiet von Gurk in Kärnten ein abgestelltes Fahrzeug kontrollieren. Als der Fahrer die Polizisten bemerkte, stieg er aufs Gas und raste davon. Die Beamten brachen die Verfolgungsjagd ab. Minuten später entdeckten sie das Auto jedoch wieder – brennend und auf dem Dach liegend. Für den 22-Jährigen gab es keine Rettung mehr.

Eine Unfalltragödie ereignete sich auch am Samstagabend auf der B171 Tiroler Straße zwischen Innsbruck und Zirl: Auf Höhe des Parkplatzes des „Alpen-Hawaii“ – einem beliebten (inoffiziellen) FKK-Strand am Inn – krachte ein Motorradfahrer ungebremst gegen die Fahrerseite eines Autos, das gerade auf die Bundesstraße fuhr. Er wurde auf die Straße katapultiert und „verstarb noch an der Unfallstelle“, wie die Polizei berichtete.

In der Vorarlberger Gemeinde Lustenau kam es am Freitag ebenfalls zu einem folgenschweren Unfall. Eine 64-jährige Radfahrerin wurde von einem Lkw überrollt, der an einer Kreuzung abbog. Warum die Frau vor den Lastwagen geraten war, ist unklar. Reanimationsversuche von Ersthelfern und Rettungsdienst blieben vergeblich, die Frau erlag ihren Verletzungen.

Am späten Samstagabend zwischen Lindabrunn und Aigen in Niederösterreich krachten zwei Autos frontal zusammen. Eines davon begann zu brennen – darin saßen ein 18-jähriger Lenker und vier weitere Personen. Im zweiten Auto befanden sich ein 67-Jähriger und zwei Frauen. Sie wurden leicht verletzt ins Spital gebracht, wie auch ein Schwerverletzter aus dem Auto des 18-Jährigen. Für den Lenker selbst kam leider jede Hilfe zu spät, er starb noch im Fahrzeug. Gleich drei Freiwillige Feuerwehren und drei Notarztteams wurden zum Unfallort geschickt, auch ein Notarzthubschrauber war im Einsatz.

Neben mehreren Verkehrstoten gab es auch einige Verletzte auf Österreichs Straßen. So etwa zwei Jugendliche, die am Sonntag in Wien auf einem E-Scooter unterwegs waren, als sie mit einem Auto kollidierten. Die 12- und 14-Jährigen wurden ins Spital gebracht. Bei einem Unfall im Tiroler Unterland erlitt zudem eine Motorradfahrerin schwere Verletzungen, als sie in ein bremsendes Auto krachte. Auch ein 16-jähriger Motocrossfahrer in Vorarlberg wurde schwer verletzt, als er in einen Kleinlaster krachte. Er wurde mit dem Helikopter ins Krankenhaus gebracht.

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