Fahrender Rover fing Feuer, Wiener konnte kaum bremsen

Das (teure) Auto eines Wieners brannte plötzlich lichterloh, ließ sich kaum mehr anhalten. “Ich hatte Angst um mein Leben”, so der Lenker zu “Heute”.

Vor zwei Jahren erfüllte sich der Wiener Shop-Betreiber Gurpreet S. (26) mit seinem Range Rover Velar (Baujahr 2018) einen Lebenstraum. Ganze 45.000 Euro plus Zinsen blechte er für das Traum-Fahrzeug mit Vollkaskoversicherung – doch vor Kurzem löste sich der Autotraum im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch auf. Mitten in der Fahrt fing das Auto Flammen.

“Komische Geräusche”

“Ich bin erst zwei Minuten gefahren, plötzlich hat mein Auto komische Geräusche gemacht”, erzählt der 26-Jährige im Gespräch mit “Heute”. Sofort züngelten sich Flammen aus dem Motorraum, dichter Rauch versperrte dem Autofahrer die Sicht. Im Wageninneren wurde es schnell sehr heiß.

“Ich bekam Panik, aber konnte mein Auto nicht bremsen. Ich brauchte fast 100 Meter, bis es endlich anhielt – noch etwas länger und ich wäre direkt in die Fußgängerzone gerast”, sitzt der Schreck des Lenkers.

Türen defekt

Drinnen auf der Rückbank bangten seine Eltern ebenfalls um ihr Leben. Zu allem Überfluss reagierten nach dem Anhalten am Straßenrand die Türen nicht auf den Knopf. “Ich musste mehrmals drücken, bis sie endlich aufsprangen. Zum Glück kamen sofort Passanten zu Hilfe” – darunter auch Mechaniker mit Feuerlöschern. Niemand wurde verletzt.

Die Wiener Berufsfeuerwehr bestätigte den brenzligen Einsatz auf der Quellenstraße. Nach dem Löschen verbrachten die Profis den Wagen an eine sichere Stelle, bis der Abschleppwagen das verschmorte Wrack abtransportierte.

“Der Motorblock ist geschmolzen, ich habe nicht viel Hoffnung”, klagt der Betroffene. Die Schadensbegutachtung dürfte Wochen dauern. Bisher bleibt der Rover-Brand somit ungeklärt. Mit seiner Geschichte will er nun andere Rover-Besitzer warnen. “Das ist wirklich Wahnsinn, dass sowas passieren kann”, bleibt er fassungs- und vorerst autolos.

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