Hemslingen – Großbrand zerstört Wohnhaus vollständig

Ein Dachstuhl steht in Flammen, während Feuerwehrleute versuchen, das Feuer zu löschen. Dicker Rauch steigt in den Himmel auf.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))

Ein Großbrand in Söhlingen fordert zahlreiche Einsatzkräfte. Ein Wohnhaus wurde vollständig zerstört, glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Ein Großbrand hat am Freitagmorgen, 12. Juni 2026, zahlreiche Einsatzkräfte aus mehreren Kommunen gefordert. Um 07:54 Uhr wurden die Feuerwehren zu einem gemeldeten Gebäudebrand in Söhlingen alarmiert.

Feuerwehrleute stehen vor einem brennenden Haus, aus dessen Dach Flammen schlagen. Ein Feuerwehrfahrzeug ist ebenfalls zu sehen.
Die Löschwasserversorgung musste über eine lange Strecke aufgebaut werden. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))

Bereits die ersten eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Hemslingen-Söhlingen bestätigten die dramatische Lage vor Ort: Ein Einfamilienhaus stand bereits in Vollbrand.

Ein intensives Feuer mit starken Flammen und Rauchentwicklung über einem Hausdach in einer Wohngegend.
Trotz des Großbrandes wurde niemand verletzt. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))

Aus dem mit einer Photovoltaik-Anlage belegten Dach schlugen bei Eintreffen der Feuerwehr massive Flammen.

Trotz des schnellen und umfangreichen Einsatzes konnte der vollständige Verlust des Gebäudes nicht verhindert werden. Das Wohnhaus brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Mehrere Feuerwehrleute sind im Einsatz, um mit einer Drehleiter ein brennendes Gebäude zu löschen. Dichter Rauch steigt auf.
Feuerwehren aus mehreren Kommunen sowie das THW waren im Einsatz. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))

Eine besondere Herausforderung an der Einsatzstelle stellte die Löschwasserversorgung dar. Am Brandobjekt stand kein ausreichendes Löschwasser unmittelbar zur Verfügung. Daher musste die Wasserversorgung über eine längere Wegstrecke aufgebaut werden.

Zusätzlich nutzten die Einsatzkräfte einen nahegelegenen Teich eines Nachbarn, der mithilfe von Feuerwehrpumpen zur Löschwasserentnahme herangezogen wurde.

Durch das koordinierte Vorgehen der eingesetzten Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Damit gelang es den Einsatzkräften, eine weitere Ausbreitung des Brandes und noch größere Schäden abzuwenden.

Ein Feuerwehrauto steht vor einem Gebäude, aus dem hohe Flammen und dichter Rauch aufsteigen. Einige Feuerwehrleute sind im Einsatz.
Das Wohnhaus in Söhlingen wurde durch den Brand vollständig zerstört. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))

Insgesamt waren mehr als 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Technischem Hilfswerk im Einsatz. Unterstützt wurden die örtlichen Kräfte durch mehr als zwölf Feuerwehren aus der Samtgemeinde Bothel, der Stadt Visselhövede, der Stadt Rotenburg (Wümme), der Gemeinde Scheeßel sowie aus dem Heidekreis und von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Zeven durch Einsatzkräfte aus Schneverdingen, Tewel und Neuenkirchen.

Ein Feuerwehrmann in kompletter Schutzkleidung steht im Vordergrund, während im Hintergrund ein großes Feuer wütet. Mehrere Feuerwehrschläuche sind auf dem Boden verteilt, und Rauch steigt vom Brandherd auf.
Über 150 Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))

Auch der THW Ortsverband Rotenburg (Wümme) wurde zur Unterstützung alarmiert. Nachdem das Gebäude durch den Brand stark beschädigt worden war, musste es im weiteren Einsatzverlauf Stück für Stück abgetragen werden, um verbliebene Glutnester erreichen und gezielt ablöschen zu können.

Zusätzlich waren der zuständige Energieversorger sowie weitere Fachkräfte an der Einsatzstelle tätig.

Zwei Feuerwehrleute stehen nahe einer Pumpe vor einem Teich, im Hintergrund ist Rauch von einem Brand zu sehen.
Das einsturzgefährdete Gebäude wurde für Nachlöscharbeiten teilweise abgetragen. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))

Die Nachlöscharbeiten und die Kontrolle des Brandobjektes auf verbliebene Glutnester dauerten über mehrere Stunden an. Aufgrund der Photovoltaikanlage auf dem Dach war dabei besondere Vorsicht erforderlich.

Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Zur Brandursache können keine Angaben gemacht werden.

Die Feuerwehr bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für die professionelle Zusammenarbeit und den engagierten Einsatz. Ein besonderer Dank gilt zudem den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis während der umfangreichen Einsatzmaßnahmen.

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